Auf dem Jakobsweg für Hobbytöpfer

Vier Töpfereien im Umkreis von vielleicht fünf Kilometern zeigten am Wochenende im Grabfeld, wie aus grauem oder gelblichem Ton Teller, Vasen oder Tassen entstehen.

Römhild/Haina – Samstagvormittag 11 Uhr. Grau in grau zeigt sich der Himmel über dem Grabfeld. Ganz selten einmal verirrt sich ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke. „Vielleicht liegt es ja wirklich am Wetter, dass noch nicht so viel los ist“, rätselt Ingo Müller. Seine Töpferei im „Scharfen Wind“ in Haina ist eine der vier Werkstätten im Landkreis, die an diesem Wochenende zum deutschlandweiten Tag der Töpferei besucht werden konnte. Zwar liegt seine Werkstatt ein wenig ab vom Schuss. Aber sie ist gut ausgeschildert und die Besucher, die an diesem Wochenende unterwegs sind, suchten die Töpfereien ohnehin gezielt auf, meint Müller. Im vergangenen Jahr sei ab Mittag jedenfalls ordentlich was los gewesen.

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Die Farben sind’s, die das Lächeln zaubern

Töpferhof Gramann startete mit fünf Mitarbeitern noch einmal neu und setzt dabei auch aufs Internet.

Die Stimmung eines schönen Sommermorgens in den grauen November hinüber retten – das geht zum Beispiel mit Frühstückgeschirr in sonnigen Farben. Und wer mit solch einem Glücksgefühl in den Tag startet, tut auch was für seine Gesundheit.

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Töpfer-Tradition im Grabfeld

Zum sechsten Mal fand ein Tag der offenen Töpferei, und das in ganz Deutschland, statt. Aus der Region um Römhild beteiligten sich vier Meister dieser alten Handwerkskunst.

Grabfeld – Kindheitserinnerungen sind es meist, die Besucher an einem solchen Wochenende in die geöffneten Werkstätten der Töpferinnung führen. Haben doch die meisten von ihnen als Kind einmal etwas aus Plastelin geformt. Und in der Wohnung der Oma waren die Weihnachtsplätzchen oder die süße Sahne nicht in Emaille- sondern in Tongefäßen aufbewahrt.

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Töpferhof Gramann in Römhild: Neue Märkte geküsst

Mit Hochdruck wird derzeit im Töpferhof Gramann in Römhild gearbeitet. Auf Messen in München, Hamburg, Leipzig und Salzburg soll Anfang 2011 Gramann-Keramik präsentiert werden.

Römhild – Die fröhlichen Rot- und Gelbtöne sind inzwischen schon zum Markenzeichen der Keramik aus dem Töpferhof Gramann geworden und in immer mehr kleinen Geschäften zu finden. „Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umsatz um 30 Prozent gesteigert. Die Zahl der Mitarbeiter in der Werkstatt stieg von fünf auf acht. Und wir bilden auch einen Lehrling aus“, fasst Manuela Spittel, die Prokuristin des kleinen Betriebes, zusammen. Die Reaktionen der Kunden ließen die Hoffnung zu, dass sich die Entwicklung auch im kommenden Jahr so fortsetzt werden kann. „Wir haben im zurückliegenden Jahr einige neue Märkte geküsst“, sagt die junge Frau und meint damit, dass sich aus ersten zarten Kontakten durchaus feste Geschäftsbeziehungen entwickeln könnten. Sehr gut angekommen sei beispielsweise die Römhilder Keramik in diesem Jahr auf der „Trend Set“ in München, einer Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart, die jeweils im Juli und Januar stattfindet.

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Wenn Keramik verbindet

Bereits zum zweiten Mal lud die tönerne Zunft zu einem Handwerksmarkt in die markante Kulisse der Römhilder Glücksburg.

RömhildKeramik verbindet, zumindest in der kleinen Grabfeldstadt Römhild. Da kann es schon einmal passieren, dass sich plötzlich nach Jahrzehnten zwei alte Bekannte der tönernen Zunft gegenüberstehen, deren Lebenswege sich irgendwann in der Töpferstadt am Fuße der Gleichberge kreuzten. Fatima und Doris können so eine Geschichte erzählen.

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Keramik-Symposium: Rückschau mit Blick voraus

Seit 35 Jahren trifft sich die internationale Keramiker-Szene in der Töpferstadt Römhild zu Symposien. Das Museum Schloss „Glücksburg“ präsentiert ab Samstag eine Auswahl der entstandenen Werke.

Römhild – Noch stehen Bacchus und seine Bacchantin ein wenig unbeholfen zwischen den Kartons und Wolldecken, in denen sie erst kürzlich ihre Rückreise von Schloss Wiligrad am Schweriner See in ihr Heimat-Schloss „Glücksburg“ antraten. Beim ersten internationalen Keramiksymposium in der Gleichbergstadt hatte der Keramikkünstler Horst Skorupa die 60 Zentimeter hohen Büsten im damaligen VEB Töpferhof geformt.

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