Töpferhof Gramann in Römhild: Neue Märkte geküsst

Mit Hochdruck wird derzeit im Töpferhof Gramann in Römhild gearbeitet. Auf Messen in München, Hamburg, Leipzig und Salzburg soll Anfang 2011 Gramann-Keramik präsentiert werden.

Römhild – Die fröhlichen Rot- und Gelbtöne sind inzwischen schon zum Markenzeichen der Keramik aus dem Töpferhof Gramann geworden und in immer mehr kleinen Geschäften zu finden. „Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umsatz um 30 Prozent gesteigert. Die Zahl der Mitarbeiter in der Werkstatt stieg von fünf auf acht. Und wir bilden auch einen Lehrling aus“, fasst Manuela Spittel, die Prokuristin des kleinen Betriebes, zusammen. Die Reaktionen der Kunden ließen die Hoffnung zu, dass sich die Entwicklung auch im kommenden Jahr so fortsetzt werden kann. „Wir haben im zurückliegenden Jahr einige neue Märkte geküsst“, sagt die junge Frau und meint damit, dass sich aus ersten zarten Kontakten durchaus feste Geschäftsbeziehungen entwickeln könnten. Sehr gut angekommen sei beispielsweise die Römhilder Keramik in diesem Jahr auf der „Trend Set“ in München, einer Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart, die jeweils im Juli und Januar stattfindet.

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Wenn Keramik verbindet

Bereits zum zweiten Mal lud die tönerne Zunft zu einem Handwerksmarkt in die markante Kulisse der Römhilder Glücksburg.

RömhildKeramik verbindet, zumindest in der kleinen Grabfeldstadt Römhild. Da kann es schon einmal passieren, dass sich plötzlich nach Jahrzehnten zwei alte Bekannte der tönernen Zunft gegenüberstehen, deren Lebenswege sich irgendwann in der Töpferstadt am Fuße der Gleichberge kreuzten. Fatima und Doris können so eine Geschichte erzählen.

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Keramik-Symposium: Rückschau mit Blick voraus

Seit 35 Jahren trifft sich die internationale Keramiker-Szene in der Töpferstadt Römhild zu Symposien. Das Museum Schloss „Glücksburg“ präsentiert ab Samstag eine Auswahl der entstandenen Werke.

Römhild – Noch stehen Bacchus und seine Bacchantin ein wenig unbeholfen zwischen den Kartons und Wolldecken, in denen sie erst kürzlich ihre Rückreise von Schloss Wiligrad am Schweriner See in ihr Heimat-Schloss „Glücksburg“ antraten. Beim ersten internationalen Keramiksymposium in der Gleichbergstadt hatte der Keramikkünstler Horst Skorupa die 60 Zentimeter hohen Büsten im damaligen VEB Töpferhof geformt.

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